Online Buchung öffnen
DeutschEnglishNederlands
 

Aktuelles

 

Konzert für Alt & Violine mit dem Ingeborg Danz & Peter Stein im Hotel Jagdhaus Wiese

John Dowland

(* 1563 in London(?)

†  26. April 1626, begraben in St Anne, Blackfriars, London)

 

- Flow my tears

- Come again

- In darkness let me dwell

 

für Gesang und Laute

Bearbeitung für Alt und Violine: Peter Stein, 2009-2012

 

 

Albert Charles Paul Marie Roussel

(* 5. April 1869 in Tourcoing; † 23. August 1937 in Royan)

 

Deux Poèmes de Ronsard, op.26

für Sopran und Flöte, 1924

Bearbeitung für Alt und Violine: Peter Stein (1987)

 

- Rossignol mon mignon

- Ciel, aer et vents

 

 

Franz Peter Schubert

(* 31. Januar 1797 am Himmelpfortgrund,

† 19. November 1828 in Wien)

 

“Auf dem Wasser zu singen” D.774, op.72 (1823)

 

Text: Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg

(* 7. November 1750 in Bramstedt, Holstein

† 5. Dezember 1819 auf Gut Sondermühlen bei Osnabrück

 

Bearbeitung für Alt und Violine von Peter Stein, 2009

 

 

Peter Knell

(* 27. April 1970 in Pasadena, Kalifornien, USA)

 

“Canciones de Agua” (2009 - 2012)

für Alt und Violine

 

Text von Pablo Neruda aus dem posthum erschienenen Gedichtband:

El Mar y las Campanas (Das Meer und die Glocken, posthum 1973)

 

zu Gemälden von Rolf Stein

komponiert für Ingeborg Danz und Peter Stein

 

- Trino el zorzal          - Perdon

- Gracias         - Hoy cuántas horas    - Un río

 

Der Besuch des Konzerts ist kostenfrei. Externe Gäste bitten wir um Anmeldung unter Tel. 02972-306201.

 

Ingeborg Danz, Alt

 

In Witten an der Ruhr geboren, studierte die Altistin Ingeborg Danz zunächst Schulmusik an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold. Nach dem Staatsexamen setzte sie ihr Studium im Fach Gesang bei Heiner Eckels fort und legte ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Bereits während des Studiums gewann sie zahlreiche Wettbewerbe. Weitere Auszeichnungen waren ein Stipendium des Deutschen Musikrats und des Richard-Wagner-Verbands.

 

Auch wenn Ingeborg Danz bereits an verschiedenen Opernhäusern wie u. a. der Staatsoper Hamburg gastierte, so liegt ihr Schwerpunkt ohne Frage im Bereich Konzert- und Liedgesang. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet sie zum einen mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart und Helmuth Rilling.

 

Im Konzertfach lässt sich Ingeborg Danz nicht auf eine Epoche festlegen. Zu ihrem ständigen Repertoire gehören einerseits spätromantische Werke wie die Symphonien Mahlers, Berlioz' Nuits d'été oder auch Schumanns Faust-Szenen, die Messen Bruckners und Beethovens. Andererseits ist es sicherlich nicht übertrieben, wenn man sie zu den ersten Altistinnen in der Interpretation der Musik Bachs zählt. Nach einer Aufführung der h-moll-Messe mit den Münchner Philharmonikern urteilte ein Münchener Kritiker: "Ingeborg Danz, die derzeit führende Konzertaltistin - wer von dieser "Agnus Dei"-Arie ergriffen wurde, ist verdorben für alle weiteren h-moll-Messen!"

 

Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Christopher Hogwood, Philippe Herreweghe, Riccardo Chailly, Heinz Holliger, Helmuth Rilling, Ingo Metzmacher und Semyon Bychkov führte sie an die Mailänder Scala, zu den Luzerner und Salzburger Festspielen und zu den großen Orchestern der Welt: Royal Concertgebouw Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Wiener und Münchner Philharmoniker, Gewandhausorchester Leipzig, Symphonie Orchester des BR, DSO Berlin, NDR Hamburg, Bamberger Symphonikern, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Swedish Radio Symphony Orchestra, Berliner Philharmoniker, NHK Symphony Orchestra, San Francisco Orchestra, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Minnesota Orchestra sowie zum National Symphony Orchestra Washington und Chicago Symphony Orchestra.

 

Ingeborg Danz‘ besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Am Klavier begleitet von Michael Gees oder Daniel Heide gibt sie Liederabende, für die sie durchweg überschwängliche Kritiken erhält.

 

Ihr umfangreiches Repertoire wird durch viele CD-Einspielungen dokumentiert: Mozart-Messen unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt bei Teldec, unterschiedliche Aufnahmen mit Philippe Herreweghe bei Harmonia Mundi, Lieder von Johannes Brahms bei hänssler sowie gemeinsam mit der Stuttgarter Bachakademie unter Helmuth Rilling u. a. beide Bach-Passionen, h-moll-Messe und Weihnachtsoratorium – ebenfalls bei hänssler. Im Mai 2008 erschien bei Brillant Classics eine dem Gesamtwerk von Johannes Brahms gewidmete Box, darunter eine Lied-CD mit Ingeborg Danz und Helmut Deutsch am Klavier.

 

 

Peter Stein, Violine

 

Peter Stein, Violine, war nach seinem Studium an der Kölner Hochschule für Musik sowohl als Konzertmeister verschiedener Orchester, als auch in diversen Kammermusikformationen tätig.

 

Er war Gast auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Salzburger Festspielen, Oregon-Bach-Festival (USA) und dem Europäischen Musikfest, Stuttgart.

 

Von 1990-2005 war er Mitglied des renommierten Verdi Quartetts, mit dem er zahlreiche Tourneen durch die USA, Kanada, Korea und Europa unternahm. Unter den zahlreichen CD-Aufnahmen dieses Ensembles findet sich unter anderem die Gesamtaufnahme der Streichquartette Franz Schuberts und Johannes Brahms.

 

Die pädagogische Arbeit liegt ihm sehr am Herzen. Bis 1999 betreute er eine Violinklasse an der Detmolder Musikhochschule.

 

Im März 2008 übernahm er die künstlerische Leitung der Musikschule Papageno in Köln Rondorf, wo er bereits vor mehreren Jahren ein Kinder- und Jugendorchesterprojekt gegründet hat.

 

Von 2001 bis 2013 war er Konzertmeister der Bayer-Philharmoniker Leverkusen.

 

Seine erste Solo CD als Teil eines Kunstbands zu den "sieben letzten Worten Jesu am Kreuz", einem Gemäldezyklus von Rolf Stein erschien 2001 bei valve-hearts. Die Kompositionen zu diesen Bildern sind Peter Stein gewidmet ebenso wie zahlreiche andere Werke zeitgenössischer Komponisten.

 

Solistische Auftritte mit Orchester, mit verschiedenen Klavierpartnern, im Duo mit seiner Frau, der Sängerin Ingeborg Danz oder gänzlich ohne Begleitung sind immer wieder Bestandteil seiner vielseitigen musikalischen Arbeit.

 

Nicht nur für das Duo mit Ingeborg Danz, sondern auch für vielfältige andere Kammermusikbesetzungen sind zahlreiche Bearbeitungen entstanden, die das Klangbild der Kompositionen in neues Licht tauchen.